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Umzug in die erste eigene Wohnung

Der Auszug aus dem Elternhaus ist mit vielen Entscheidungen verbunden, die man treffen muss: Möchte ich alleine oder in einer WG wohnen? Welches Budget habe ich für die monatliche Miete und weitere Ausgaben? Was muss ich alles bei meinem Umzug beachten? Damit der Auszug von Zuhause nicht nur ein „stressiges“ sondern auch schönes Erlebnis wird, sollte man sich im Voraus genügend Zeit nehmen, um alles gut zu durchdenken und zu planen.

Wohnungssuche und Besichtigung

Die Wohnungssuche kann manchmal enttäuschend sein: zu hoher Preis, schlechte Lage oder die Wohnung wird an jemand anderen vergeben. Davon sollte man sich jedoch nicht demotivieren lassen. Die passende Wohnung zu finden kann Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich möchte man sich in seiner ersten eigenen Wohnung wohlfühlen. Bei der Wohnungssuche ist es vor allem wichtig, gewisse Vorstellungen wie das Budget für die Miete im Auge zu behalten aber prinzipiell offen zu sein. Eine Wohnung kann im besten Falle schöner aussehen als sie auf Fotos dargestellt ist.

Umzug in die erste eigene Wohnung

Bei der Wohnungsbesichtigung selbst ist es dann aber umso wichtiger auf jedes Detail zu achten. Schließen die Fenster richtig, gab es in der Vergangenheit schon mal Auffälligkeiten in der Wohnung? Fragen ist erlaubt und gewünscht, denn es kann schon mal vorkommen, dass kleine Mängel in der Wohnung nicht vom Vermieter erwähnt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass Mängel, die die Wohnung vor dem Einzug aufweist, später im Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten werden. Damit man auch wirklich nichts übersieht oder einfach um sich sicherer zu fühlen, bietet es sich immer an, eine zweite Person mit zur Besichtigung zu nehmen.

Mietvertrag und co.

Wenn die passende Wohnung gefunden wurde, kann der Mietvertrag unterschrieben und sich um weitere formelle Angelegenheiten gekümmert werden. Beim Mietvertrag ist vor allem zu beachten, dass die Kaution nicht mehr als drei Monatskaltmieten betragen darf und im Vertrag selbst festgehalten ist, wer für Renovierungsarbeiten und Instandhaltungskosten aufkommt. Zusätzlich sollte man sich rechtzeitig um die Ummeldung des Wohnsitzes kümmern und den Posteingang durch das Anbringen eines Namensschildes und einen eventuellen Nachsendeantrag regulieren. Ebenso gilt es Fahrzeuge umzumelden und sich über mögliche Versicherungen zu informieren. In der Regel sind für die erste eigene Wohnung jedoch nicht zwingend Versicherungen wie eine Hausratsversicherung vonnöten.

Umzug in die erste eigene Wohnung planen

Damit am Umzugstag selbst alles reibungslos verläuft, sollte im Voraus alles geplant sein. Um hohe Kosten für das Anschaffen von Möbeln oder weiteren Gegenständen zu vermeiden, bietet es sich an, gebrauchte Möbelstücke, Geschirr und vieles weitere gebraucht von Freunden und Bekannten oder Online zu erwerben. Beim Umzug selbst kann man jede helfende Hand gebrauchen, weshalb rechtzeitig Umzugshelfer gesucht werden sollten. Sollten Eltern, Freunde oder Bekannte am Umzugstermin keine Zeit haben, können auch bei einem „kleinen“ Umzug professionelle Umzugshelfer engagiert werden. Diese kümmern sich dann um das Be- und Entladen sowie den Transport eures Umzugsguts.