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Wohnungsbesichtigung – worauf Sie achten sollten

Wohnungsbesichtigung

Diese Situation kennen viele: Sie möchten demnächst umziehen und sind auf der Suche nach der perfekten Wohnung für Sie. Wenn Sie auf dem oft umkämpften Wohnungsmarkt schließlich fündig geworden sind und einen Termin zur Wohnungsbesichtigung ausmachen konnten, steigt natürlich die Vorfreude.

Damit Ihr Besichtigungstermin ein voller Erfolg wird und Sie dabei auch wirklich alles Relevante rund um Ihre neue Wohnung im Blick haben, haben wir für Sie hier die wichtigsten Tipps und Tricks rund um die Wohnungsbesichtigung zusammengestellt. Auf diese Weise wird Ihnen nichts Wichtiges entgehen und Sie können gut vorbereitet zu Ihrem Termin erscheinen. Ein Tipp vorab: Am besten machen Sie sich im Vorhinein eine Checkliste, die Sie mitnehmen und machen sich direkt vor Ort Notizen.

Umgebung und Nachbarschaft am neuen Wohnort

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Unser erster Tipp für Sie: Kommen Sie stets bereits vor dem Termin zum potenziellen neuen Wohnort, und zwar mindestens eine halbe Stunde. Auf diese Weise können Sie in Ruhe die eventuelle Parkplatzsituation begutachten, sich die Nachbarschaft anschauen und die generelle Umgebung auf sich wirken lassen. Sie trägt später erheblich zum Wohlbefinden am neuen Wohnort bei, und Sie sollten sicherstellen, dass Sie sich auch für diesen Eindruck ausreichend Zeit nehmen.

Achten Sie je nach persönlichem Bedarf eventuell auf die direkte Infrastruktur oder auf Kindergärten, Schulen, Bäcker, Apotheken etc. in der Nähe. Auch nach Supermärkten im Umkreis oder nach der nächsten Bushaltestelle können Sie bereits Ausschau halten, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Allgemeinzustand des Wohnobjekts

In jedem Fall sollten Sie auf den Zustand grundsätzlicher Elemente wie Eingangstür, Bodenbeläge, Wand- und Deckenverkleidung achten. Liegt Teppich in der Wohnung, sollten Sie sich nach dessen Alter, eventueller Reinigung oder sogar Beseitigung erkundigen. Halten Sie Ausschau nach eventuellen Schäden, Rissen etc. und sprechen Sie diese in jedem Fall an. Der Vermieter/Immobilienmakler sollte Ihnen dazu Auskunft geben können.

Ein weiterer Tipp: Vermeiden Sie Besichtigungstermine, die zu einer Tageszeit stattfinden, zu der es bereits dunkel ist – im Winter also auch schon nachmittags. Denn in diesen Fällen kann Ihnen  unter Umständen ein recht wichtiger Faktor entgehen, nämlich die Helligkeit der Wohnung. Wenn auch nicht für alle, so ist sie doch für viele ein ausschlaggebender Punkt in Sachen Wohnungsbesichtigung. Ebenfalls können Sie nach der Sonneneinstrahlung in den Wohnräumen fragen, um beispielsweise abschätzen zu können, wie sehr sich die Wohnung im Sommer aufheizen wird. Erkundigen Sie sich ebenfalls danach, was genau zum Mietobjekt gehört – zum Beispiel Keller, Garten, Dachboden oder Ähnliches.

Achten Sie auch auf die Details

Schauen Sie sich nun auch die Details in Ihrer potenziellen neuen Wohnung an. Bei den Armaturen in Küche und Bad sollten Sie überprüfen, ob alles einwandfrei funktioniert. Achten Sie auch auf eventuelle leckende Rohre unterm Wasch- oder Spülbecken und auf Schimmelflecken, vor allem im Badezimmer und an den Fenstern. Weiterhin ist es empfehlenswert, sich nach Art und Alter der Heizungsanlage zu erkundigen, da beides direkten Einfluss auf die Ihnen entstehenden Heizkosten nimmt. Fragen Sie nach, ob die Heizung regelmäßig gewartet worden ist.

Bei Türen und Fenstern sollten Sie die Wärmedemmung und Lärmreduzierung überprüfen. Im Idealfall öffnen und schließen Sie jedes Fenster und jede Tür einmal, um sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert. Nun zur Elektrik: Schauen Sie sich Anzahl sowie Position der Steckdosen an und testen Sie die Lichtschalter. In manchen Fällen kann es von Relevanz sein, ob sich ein Fahrstuhl im Haus befindet. Auch nach einem Spülmaschinen- sowie Waschmaschinenanschluss sollten Sie sich erkundigen.

Ein paar weitere, nützliche Tipps

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  • Vier Augen sehen oft mehr als zwei – nehmen Sie daher zur Wohnungsbesichtigung gerne noch eine weitere Person mit. Ein weiterer Eindruck kann sehr wertvoll für Ihre Entscheidung sein.

  • Erkundigen Sie sich, weshalb Ihr Vormieter ausgezogen ist. Gab es eventuelle Lärmbelästigung, Probleme in der Nachbarschaft oder sonstige negative Gründe?

  • Bringen Sie die Höhe der zu zahlenden Kaution und eventuell der Maklergebühr in Erfahrung.

  • Fragen Sie auch nach, ob für eine eventuell vorhandene Küche oder auch andere Einrichtungsgegenstände eine Ablöse anfallen würde.

  • Auch nach den Regelungen zum Putz- und Winterdienst sollten Sie sich erkundigen, damit Sie wissen, welche Verpflichtungen auf Sie zukommen.

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