Ein Standortwechsel ist die Übertragung einer Unternehmung von einem Ort zu einem anderen.

Für einen Standortwechsel gibt es verschiedenste Gründe wie etwa die Vergrößerung des Unternehmens, der Wunsch, Abläufe zu zentralisieren oder die Nähe zum Zulieferer, Kunden oder den Rohstoffen zu schaffen.

Für die Mitarbeiter des Unternehmens bedeutet das in allen Fällen, dass Ihr bisheriges Arbeitsverhältnis am alten Standort entfallen kann und sie vor der Entscheidung stehen mit dem Unternehmen mit umzuziehen.

Rechte von Arbeitnehmern bei einem Standortwechsel

Grundlegend sind die Mitarbeiter eines Unternehmens verpflichtet am neuen Betriebsort weiterzuarbeiten, wenn die Ortsverlagerung eine Distanz von weniger als fünf Kilometern zum vorherigen Standort bedeutet. Dahingegen kommt es bei größeren Entfernungen ganz auf den Arbeitsvertrag an.

Hierbei gilt grundsätzlich, dass, sollte im Vertrag nichts zu einem eventuellen Standortwechsel festgehalten sein, der Arbeitnehmer nicht verpflichtet ist, mit an den neuen Standort zu wechseln.

Sollten im Vertrag jedoch Vereinbarungen getroffen sein, dann kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter an den neuen Standort versetzen. Dies muss allerdings für den Einzelnen im Bereich des Zumutbaren liegen. Wenn allerdings eine einseitige Versetzung nicht möglich ist, muss dem Arbeitnehmer eine Änderungskündigung ausgesprochen werden. Das bedeutet, dass das bisherige Arbeitsverhältnis gekündigt wird und zugleich ein neuer Vertrag für den neuen Standort angeboten wird.

Streiks gegen den Standortwechsel

Darüber hinaus sind Streiks der Arbeitnehmer gegen die Standortverlagerung nur in bestimmten Fällen zulässig. Aufgrund der Berufsfreiheit des Arbeitgebers, ist ein Standortwechsel rechtens, wenn durch den Firmenumzug ein neuer Markt erschlossen werden soll oder die bisherige Produktionsstätte nicht mehr profitabel ist. In diesem Fall ist ein Streik gegen den Standortwechsel zulässig. Dahingegen ist ein Streik der Arbeitnehmer unzulässig, wenn das Unternehmen trotz wirtschaftlichen Erfolgs seinen Standort wechselt, um „teure“ gegen „billige“ Arbeitskräfte zu tauschen.

Mitspracherecht des Betriebsrats

Zuletzt sind Betriebe mit mehr als zwanzig Mitarbeitern dazu verpflichtet, den Betriebsrat an der Entscheidung über den Standortwechsel teilhaben zu lassen.

Da ein Standortwechsel mit Nachteilen für die Belegschaft verbunden sein kann, ist es von hoher Bedeutung einen Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schaffen.

Zudem muss der Betriebsrat einen Sozialplan für die Arbeitnehmer vereinbaren. Dadurch sollen individuelle Nachteile der jeweiligen Mitarbeiter gemildert werden, die durch einen erhöhten Zeit- und Geldaufwand oder durch Umzugskosten entstehen.

Standortwechsel mit einem Umzugsunternehmen erleichtern

Sollten Ihre Mitarbeiter mit an den neuen Standort ziehen, wartet dennoch ein enormer Umzugsaufwand auf diese und Ihr Unternehmen. Ein Unternehmensumzug bedarf einer professionellen logistischen Planung, um einen reibungslosen Arbeitsübergang am neuen Standort zu gewährleisten. Darüber hinaus werden häufig durch den Sozialvertrag bei einem Standortwechsel, den Arbeitnehmern Unterstützungen für Ihren Umzug gewährleistet. Gemeinsam mit einem Umzugsunternehmen wie Umzüge Münster wird Ihnen sowohl ein reibungsloser Standortwechsel für Sie und Ihre Mitarbeiter garantiert.

Kontaktieren Sie uns gerne für Ihren anstehenden Standortwechsel! Umzüge Münster schafft einen professionellen und effizienten Umzug Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. So werden zu lange Arbeits- und Produktionsausfälle vermieden und zufriedene Mitarbeiter garantiert.

Hier erfahren Sie mehr über Mitarbeiterumzüge und den Fall einer „Betriebsverlagerung ins Ausland“. Umzüge Münster wickelt als internationales Umzugsunternehmen auch Ihren Standortwechsel und Mitarbeiterumzüge ins Ausland ab.

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